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Nein zu weiteren Steuererhöhungen
- Ja zur Goldinitiative!
Im Jahr 2003 ist im Rahmen der momentan im Parlament in Beratung
stehenden 4. IV-Revision eine MWST-Erhöhung um 1 % für
die Deckung des grossen Defizits der IV vorgesehen. In den Jahren
2008 und 2012 soll die Mehrwertsteuer für die AHV um 0.5 %
bzw. 1 % auf über 10 % erhöht werden. In absoluten Zahlen
entspricht dies bis zum Jahr 2015 zusätzlichen Steuergeldern
im Umfang von rund 25 Milliarden Franken für die AHV. Jede
Erhöhung der Mehrwertsteuer bedeutet eine Verminderung der
Kaufkraft. Mit der Goldinitiative kann die Erhöhung der Mehrwertsteuer
um 0.5 % verhindert werden. Damit bleibt allen mehr zum Leben. Auch
die Wirtschaft kann dank tieferen Steuern mehr investieren und Arbeitsplätze
sichern.
Die AHV-Rente bedeutet für die Mehrheit der Bevölkerung
auch heute noch die Sicherstellung der Lebensexistenz nach der Pensionierung.
Ohne die zusätzlichen Zinserträge aus den überschüssigen
Goldreserven und ohne weitere Erhöhungen der Mehrwertsteuer
nehmen die Ausgaben weiterhin stark zu und die Einnahmen stagnieren.
Ab dem Jahr 2008 wird die AHV wiederum Defizite schreiben. Wird
die Goldinitiative angenommen und die Zinserträge aus dem Goldfonds
für die Sicherung der AHV eingesetzt, ergibt sich bis im Jahr
2012 eine Deckung der Ausgaben der AHV. Eine weitere Erhöhung
der Mehrwertsteuer um 0.5 % im Jahr 2008, wie dies die 11. AHV-Revision
vorsieht, kann damit verhindert werden.
In Anbetracht des Finanzierungslochs bei der IV und den Schulden
von Bund und Kantonen sollen die nicht mehr benötigten Goldreserven
und deren Erträge vollumfänglich zur Sicherung des wichtigsten
Sozialwerkes der AHV zufliessen. Deshalb sage ich ganz klar JA zur
Goldinitiative und NEIN zum Gegenvorschlag.
Marianne Steiner, Kantonsrätin
Mitglied der Finanzkommission
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