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Wir brauchen keine Quotenfrauen
Die Quoten-Initiative verlangt, dass die Frauen in Zukunft im Bundesrat,
Parlament und Bundesgericht mehr vertreten sein müssen. Konkret
fordert das Volksbegehren; jeder Kanton muss gleich viele Frauen
und Männer in den Nationalrat entsenden; jeder Vollkanton muss
sowohl einen Mann und eine Frau in den Ständerat wählen;
im Bundesrat müssen mindestens drei Frauen sitzen; der Frauenanteil
im Bundesgericht muss mind. 40% betragen.
Qualität vor Quantität Ich bin gegen die Volksinitative
"für eine gerechte Vertretung der Frauen in den Bundesbehörden",
welche eine Ergebnisquote vorsieht und vertrete die Meinung, dass
Frauen aufgrund ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen gewählt
werden sollen und nicht aufgrund ihres Geschlechts.
Freiwillige Quoten
Viele Parteien kommen der Forderung bereits heute nach und stellen
einen Drittel Frauen auf den Listen. Frauen sollen für ein
politisches Amt gefördert und auch berücksichtigt werden.
Frauen sollen jedoch nicht wegen Quoten gezwungen werden, ein politisches
Amt zu übernehmen, sondern es freiwillig mit viel Engagement
und aus voller Überzeugung tun. Dabei dürfen unsere Kinder
nicht auf der Strecke bleiben. Für unser Wohlbefinden ist das
soziale Umfeld von grundlegender Bedeutung. Kinder brauchen gerade
in der heutigen Zeit mehr den je Liebe, Zuneigung und Geborgenheit.
All dies kann nur eine intakte Familie gewährleisten –
niemals aber der Staat, auch wenn er noch so viele Einrichtungen
anbietet.
Bürgerliche Frauen
sind im sozialen und ökologischen Bereich relativ gut vertreten,
was das Parlament vermehrt braucht sind Frauen aus dem Finanz- und
Wirtschaftsbereich, die die finanziellen und wirtschaftlichen Aspekte
kennen und auch zu verantworten wissen. Es braucht bürgerliche
Politikerinnen, die sich für das Wohl der Gesellschaft –
von Mann und Frau – das Wohl unseres Landes einsetzen und
Lösungen erarbeiten. Bürgerliche Frauen steigen erst später
in die Politik, weil sie der Erziehung und Betreuung der eigenen
Kinder grösste Priorität einräumen. Wenn nach der
Erfüllung dieser sehr wichtigen Aufgabe der Wille und das Engagement
besteht, in die Politik einzusteigen, sollen die Frauen gefördert,
berücksichtigt und partnerschaftlich unterstützt werden.
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