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Nein zu einer weiteren Mogelpackung
Einmal mehr will der Staat mit der grossen Kelle anrichten und
flächendeckend Gelder ausschütten. Jetzt redet man von
500 Mio. pro Jahr, die Tendenz ist aber steigend. Jetzt sind 14
Wochen Mutterschaftsurlaub vorgesehen, die Befürworter weisen
jetzt schon darauf hin, dass Europa längere Mutterschaftsurlaube
kennt.
Ich bin der Meinung, dass es nicht lange dauert, wird BR Dreifuss
dies europakonform anpassen. Man kennt ihre Handlungen all zu gut
aus dem KVG, indem der Grundversicherungstopf bald aus allen Fugen
platzt – und die Prämien kaum mehr bezahlbar sind.
Die Grundleistungen für alle Mütter ob erwerbstätig
oder nichterwerbstätig bis zu einem Jahreseinkommen von Fr.
72.360.– sollen 58 Mio. Franken kosten. Davon verschlingen
allein die Verwaltungskosten 12 Mio., da es administrativ sehr aufwendig
ist, das Geld einkommensgemäss zu verteilen. Von den Grundleistungen
profitieren alle Schweizerinnen und Ausländer, die in der Schweiz
wohnen. Asyl suchende Frauen ohne Erwerbstätigkeit können
bereits nach 15 Monaten eine Grundleistung geltend machen. Werden
sie als Flüchtling anerkannt, gilt die Versicherung rückwirkend.
Ein weiteres Fass ohne Boden – das 11. Sozialversicherungspaket
können wir uns nicht leisten. Die Leistungen, die ausgeschüttet
werden, treffen wieder alle – Gewerbetreibende, Bauern, Familien,
Rentner, Arbeitnehmer, entweder durch Erhöhung der MWST oder
durch Erhöhung der Lohnprozente. Nachdem der EO-Fonds zuerst
geplündert wird, steht die Finanzierung ja noch nicht definitiv
fest.
Als Treuhänderin und KMU-Frau will ich auch künftig,
dass das Kosten/Leistungsverhältnis berechenbar ist. Wenn wir
diese Aufgabe dem Staat übertragen, ist es nicht mehr berechenbar
– es wird aufdiktiert und wir können schlussendlich nur
noch zahlen.
Ich sage NEIN zur MSV, damit der Wirtschaftsstandort Schweiz nicht
noch mehr belastet wird und weitere Arbeitsplätze verloren
gehen. Denn nur mit Vollbeschäftigung kann die soziale Wohlfahrt
gewährleistet und gesichert werden.
Ich sage NEIN zur MSV, weil es unverantwortlich ist, unsere Kinder
mit immer noch grösseren Hypotheken zu belasten. Bereits heute
bekommt ein Säugling 75000 Franken Staatsschulden in die Wiege
gelegt.
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