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Einfache Anfrage 61.07.41

Kinder sind unsere Zukunft – FamilienunternehmerInnen braucht unser Land!

Jugendkriminalität, Gewalt an den Schulen, Körperverletzungen durch Jugendliche sind an der Tagesordnung. Erziehung und Disziplin ist lange verpönt worden. Die Forderung nach noch mehr Staat wird immer lauter; Mittagstisch, Tagesschulen, Betreuungsstätten usw. Kinder sind unsere Zukunft! Kinder brauchen Liebe und Geborgenheit, Leitplanken damit ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft überhaupt möglich macht. Der Staat ist absolut nicht in der Lage, diese grosse und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.

Die Familie ist nach wie vor das wichtigste Glied unserer Gesellschaft. Familien mit ihren Kindern verdienen den besonderen Schutz und die Anerkennung des Staates und der Gesellschaft. Unser Land braucht dringend mehr FamilienunternehmerInnen, die diese Aufgabe mit viel Freude und Liebe in Eigenverantwortung erfüllen. Diese Familien müssen vom Staat unterstützt, gefördert und steuerlich entlastet werden. Mit der Steuergesetz-Revision 1999 und der Einführung des Splitting-Modells wollten Regierung und Kantonsrat die traditionellen Familien unterstützen und fördern. Das Bundesgericht hat im Oktober 2005 diesen Entscheid aufgehoben. Ich bitte die Regierung um Beantwortung folgender Fragen:

  1. Teilt die Regierung nach wie vor die Ansicht, dass Familien, die in Eigenverantwortung diese für den Staat sehr wichtige Aufgabe erfüllen, Anerkennung, Unterstützung und finanzielle Entlastung verdienen?
  2. Wie könnte diese grosse und wertvolle Arbeit an der Gesellschaft und dem Staat gewürdigt, die FamilienunternehmerInnen anerkannt, unterstützt und finanziell entlastet werden?
  3. Die Kinder sind unsere Zukunft! Der Kanton St.Gallen muss in Bildung und Familienunternehmen investieren. Wäre ein Sozialabzug für FamilienunternehmerInnen mit Kindern , welche die Erziehungsarbeit selbst in Eigenverantwortung wahrnehmen, z.B. in der Höhe von Fr. 24'000.– zusätzlich zum Kinderabzug möglich?
  4. Ist die Regierung auch der Meinung, dass durch diese Wertschätzung und Unterstützung viele Familien motiviert würden, ihre Eigenverantwortung auch in Zukunft wahrzunehmen und dadurch teure Institutionen des Staates eingespart und der Staatshaushalt entlastet werden könnte?
  5. Könnte damit nicht auch die Armut bekämpft, Workingpur Familien entlastet und Ergänzungsleistungen eingespart werden?

11. Oktober 2007
Steiner-Kaltbrunn

 

 

 

 

Antwort der Regierung vom 06.11.2007

 

 

 

Die interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich unter www.ratsinfo.sg.ch über die Geschäfte des Kantonsrates auf dem Laufenden halten.

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aktualisiert 03.12.2007