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Aus der Februar-Session: Bürgerliche Mehrheit
klar auf Kurs!
Nein zu generellem Rauchverbot
Ich bin überzeugte Nichtraucherin und stelle fest, dass in
den letzten Jahren sehr viel für uns Nichtraucher getan wurde.
So zum Beispiel haben einige Gastwirte freiwillig in Eigenverantwortung
Nichtrauchergaststätten oder soweit es die betrieblichen Möglichkeiten
zuliessen Nichtraucher-Ecken geschaffen. Gegen ein Rauchverbot in
öffentlichen Räumen wie Sporthallen, Spitäler und
Schulen hat niemand etwas einzuwenden. Für dieses würde
es aber gar kein Gesetz brauchen, sondern lediglich eine Verordnung.
Die Einführung eines generellen Rauchverbots auch in privaten
Gaststätten geht entschieden zu weit. Ich bedaure ausserordentlich,
dass die Regierung einmal mehr als Musterknabe der Nation voran
gegangen ist und die Motion gutgeheissen hat. Es ist nicht Aufgabe
des Staates sich ständig in private Belange einzumischen, Reglemente
und Gesetze zu verordnen und damit Existenzen zu gefährden.
Wir brauchen nicht neue Gesetze, die uns weiter ins Abseits bringen.
Wir brauchen dringend einen schlankeren Staat mit weniger Gesetzen
und Reglementierungen, mit weniger Steuern und Abgaben. Wir brauchen
konkurrenzfähige Bedingungen für unseren Wirtschaftsstandort
St. Gallen, um unsere Arbeitsplätze erhalten, und neue schaffen
zu können. Der Kantonsrat hat die Motion abgewächt, ohne
generellem Rauchverbot in Gastwirtschaften und Hotels, überwiesen
und gutgeheissen.
Ja zur Ermässigung des Eigenmietwertes
Die Haus- und Wohnungsbesitzer sind seit langem die Geprellten,
vor allem diejenigen, welche die Hypothek abbezahlt und keine Schuldzinsen
mehr in Abzug bringen können. Sie bezahlen Steuern für
ein Einkommen, das sie gar nicht haben. Das ist unsozial, mancher
Rentner musste aus diesem Grund schon sein Wohneigentum verkaufen.
Der Kantonsrat hat eine Motion zur Ermässigung des steuerbaren
Eigenmietwerts um 30 Prozent überwiesen und gutgeheissen.
Marianne Steiner, SVP-Kantonsrätin
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