Home - Marianne Steiner, Politikerin
  home       Marianne Steiner       Medien Übersicht       Wahlkampf läuft... (Archiv 2003)

 

Wahlkampf läuft sich warm

HV Hauseigentümer in Jona mit erstem Podium von Nationalratskandidaten

Erstmals kreuzten im Joner „Kreuz“ Nationalratskandidaten aus dem Linthgebiet die Klingen. Im Anschluss an die Hauptversammlung des Hauseigentümerverbandes See-Gaster (HEV) diskutierten Kandidaten verschiedenster Parteien zur umstrittenen Miet-Initiative.

Uschi Meister


Die Besetzung des Podiums barg einige Brisanz, standen sich doch die „Kämpfer im Ring“ erstmals in vermeintlich feindlicher Haltung gegenüber. Allerdings war mit Urs Bernhardsgrütter (UGS) auch nur ein Befürworter der Miet-Initiative in die Runde gestiegen, und der ist noch nicht als Nationalratskandidat nominiert.

Die weiteren Teilnehmer hiessen Marianne Steiner (SVP), Martin Klöti (FDP), Bernhard Kuster (CVP und Junge CVP) sowie Jakob Büchler (CVP). Für die faire und umsichtige Moderation sorgte Rudolf Herensperger, Vizepräsident und Presseverantwortlicher des HEV.

Das Wort erteilte er als erster der einzigen anwesenden Dame, Marianne Steiner, indem er voraussetzte, dass sie mit Sicherheit am 18. Mai ein Nein zur Miet-Initiative einlege. Mit dieser Vermutung lag er richtig. Die Initiative sei der falsche Weg, erklärte die Treuhänderin als Kaltbrunn, sie gefährde den helvetischen Mietfrieden, was Vermieter und Mieter nämlich wollten, wäre doch schlicht mehr Markt und nicht die weitere Bürokratisierung. Urs Bernhardsgrütter hatte die Ja-Argumente aufzubringen, weil sie die Mietzinsen über längere Zeit sicherstelle, Schutz gegen Missbrauch, Spekulation und Preistreiberei biete und das Wohneigentum fördere.

„Wolf im Schafspelz“

Wer jetzt investiere, der tue unserer Wirtschaft Gutes, äusserte sich Jakob Büchler, ein noch weiter verkompliziertes Mietrecht berge jedoch die Gefahr, dass die Lust auf Investition weiter schwinde. Auch Martin Klöti betrachtete die Bauwirtschaft als zentralen Faktor in unserem Land, an der grösstenteils KMU-Betriebe teilhaben, die darauf angewiesen seien, dass die Lust am Investieren erhalten bleibe. Als klar jüngstem Teilnehmer lag Bernhard Kuster das Thema Bausparen am nächsten. Er wollte dafür zweckgebundene Verträge und nicht wie in Deutschland Prämiensparverträge für Leute, die gar nicht die Absicht hätten, jemals zu bauen.

Eigenmietwert und die Abkoppelung der Mieten von den Hypothekarzinsen bildeten weitere Schwerpunkte der nicht eben kontrovers verlaufenen Diskussion, die eher an eine Schnupperrunde als an wirklichen Schlagabtausch erinnerte. Marianne Steiner schoss einige Pfeile in Richtung Martin Klöti und hob den unsozialen Aspekt des Eigenmietwertes für Rentner hervor. Dieser konterte, sie wolle doch „da Föifer und sWeggli“ und bezeichnete Urs Bernhardsgrütter nach dessen Outing als Besitzer einer Eigentumswohnung als „Wolf im Schafspelz“.

Humor bewies HEV-Präsident Paul Hager bei den Gastgeschenken: Schirm und Socken im Falle von Regen und „abgsagete Hose“.

nach oben

 

 

 

 

2 NR nominiert
Steiner und Bühler haben...
Marianne Steiner nominiert
SVP im Angriff
Wahl gewinnen klares Ziel
Begierige u.Trittbrettfahrer
SVP Mitspracherecht
Im vergangenen Jahr...
Grosse Diskussion im...
Wortgefecht Militärvorlagen
Wahlkampf läuft sich warm
HEV See-Gaster wächst
Ein Pas de deux zu dritt
Gleich, doch ganz anders
Gerüstet für Alpauffahrt
Gründung SVP Ernetschwil
Marianne spielt Fussball...
Kickerin Steiner schoss...
tiefere Steuern/Gebühren
Kommentar SO 18.08.03
"Schwarzenbach..."
harte Frauen/Männerpartei

 

 

 

 

 

 

 

 

aktualisiert 11.02.2005