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Marianne spielt Fussball mit rechts

Kaltbrunn: „Kaiserwetter“ für Jubiläums-Dorf- und -Grümpelturnier
Promis gewinnen im Penaltyschiessen

Prachtswetter für das 25. Dorf- und Grümpelturnier des Sport- und Freizeitclubs Immerfroh (SFCI) Kaltbrunn vom Wochenende. Vom Freitagabend bis Sonntagmittag wurde in sieben Kategorien um Meisterehren gespielt. Den Höhepunkt als Abschluss bildete das Prominentenspiel.

Peter Niederberger

Die Sonne stand am höchsten und brannte einmal mehr unbarmherzig hernieder. Der Rasen hatte unter den Spielen der 62 Mannschaften seit Freitagabend unübersehbar gelitten. Die schittere Grasnarbe lechzte nach Flüssigkeit, als die Protagonisten, Kaltbrunns Prominenz mit dem Präsidenten des Verkehrsvereins, Thuri Grossmann, Kantonsrat Franco De Zanet, Bank-Linth-Stellenleiter Fredi Duft, Gemeindepräsident Markus Schwizer, Kantonsrätin und Nationalratskandidatin Marianne Steiner und der Gemeindesteuersekretär Fredy Zweifel nach der Vorstellung von SCFI-Präsident Kurt Rosenast in der Festwirtschaft locker zum Einlaufen und Einspielen die Arena betraten. Etwas länger dauerte es, bis es ihnen die Spieler des SCFI gleich taten . War es das übliche taktische Geplänkel vor solchen Spielen in der Ungewissheit der Aufstellung des Gegners? Dabei wartete der ebenfalls hitzegequälte Fotograf ebenso ungeduldig, um das historische Bild für die Vereinschronik zu schiessen. Schliesslich erschienen sie mit Urs Küng, den beiden Gründungsmitgliedern Bruno Hinder und Urs Brunner, Franz Zahner, Carlo Rosenast und Hans-Peter De Martin.

Marianne Steiner mit erster Chance

Kaum hatte die Turnierleitung den Ball freigegeben, brachten die Promis Marianne Steiner – wo denn sonst als auf dem rechten Flügel – in Abschlussposition. Torhüter Urs Küng lenkte den scharf getretenen und gut platzierten Schuss reflexartig mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Das Spiel war lanciert, und die rund 200 Zuschauer bekamen in der Folge ein abwechslungsreiches Spiel zu sehen, das – man verzeihe es den Akteuren – sowohl unter der Hitze als auch unter den technischen Mängel litt. Aber gerade Letzteres brachte die erwartete Spannung hinein.

SFCI eröffnete das Skore

Obwohl Franco de Zanet und Markus Schwizer bestrebt waren, mit kontrolliertem Spielaufbau das Geschehen auf dem Feld unter Kontrolle zu nehmen, konnten sie nicht verhindern, dass der SFCI durch De Martin in Führung ging. Doch die Promis erarbeiteten auch in der Folge eine leichte Feldüberlegenheit und glichen durch Markus Schwizer aus. Gefahr kam für die Promis meist durch Gegenstösse des SFCI auf, und Thuri Grossmann brauchte mehrmals können und das Glück des Tüchtigen. Das Halbzeitresultat von 1:1 entsprach dem Spielgeschehen.

Halbzeit und Verlängerung torlos

Weil beide Teams trotz mehr oder weniger Chancen nach dem Wechsel nichts mehr Zählbares fertig brachten, kam es zur Verlängerung mit der „Golden Goal“Regel. Auch diese blieb torlos, und so musste das Penaltyschiessen entscheiden. Hier zeichneten sich die beiden Torhüter aus. Während Franco De Zanet den seinigen von Urs Küng abgewehrt sah, sorgten Marianne Steiner und Markus Schwizer mit ihren Treffern für die Entscheidung zu Gunsten der Promis. „Ich hoffe, dass ich dafür am Mittwoch am runden Tischgespräch in der Steuerpaketdiskussion einige Treffer landen kann“, meinte De Zanet, und Marianne Steiner antwortete auf die Frage ihrer Position im Spiel am rechten Flügel: „Das ist immer meine Position. Ich kann mit dem linken Fuss nicht Fussballspielen.“

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aktualisiert 11.02.2005