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SVP See-Gaster hat zwei Nationalratskandidaten
nominiert
Schänis 3.1.2003: Die Delegiertenversammlung
schlägt Marianne Steiner und René Bühler als Kandidaten
zuhanden der Kantonalpartei vor.
Ziel der SVP See-Gaster
ist, bei den Nationalratswahlen im Oktober den Wähleranteil
weiter auszubauen und einen Sitz für das Linthgebiet zu erkämpfen.
Die SVP zieht - wie vor vier Jahren - mit Marianne Steiner und René
Bühler in den Wahlkampf.
Josef Fäh
Nach einer langen, ergiebigen Diskussion,
die bis nach 22 Uhr dauerte, beschloss die von 60 Stimmberechtigten
besuchte Delegiertenversammlung der SVP See-Gaster gestern Abend
im Restaurant Windegg, mit zwei Kandidaten in den Nationalratswahlkampf
zu steigen. Mit sehr deutlichem Mehr wurden Marianne Steiner, Kaltbrunn
und René Bühler, Schmerikon, nominiert.
Als Mitglied des Leitenden Ausschusses und
Mitglied des Kantonalvorstandes liess die Kreispräsidentin
der SVP See-Gaster, Kantonsrätin Marianne Steiner die Versammelten
wissen, dass die SVP Kantonalpartei wie vor vier Jahren mit einer
zwölf Namen enthaltenden Liste in den Wahlkampf steige. Ueber
die definitive Nomination befindet die kantonale Delegiertenversammlung
vom 13. Januar.
Jede der acht Kreisparteien, so Marianne
Steiner, habe Anrecht auf einen Listenplatz. Ziel der Kantonalpartei
ist, zu den drei Bisherigen (Toni Brunner, Elmar Bigger und Theophil
Pfister) einen vierten Sitz zu gewinnen - und diesen soll, nach
Ansicht der SVP See-Gaster, das Linthgebiet holen.
1999 sehr gut abgeschnitten
Bei den letzten Nationalratswahlen erhielt
Marianne Steiner im Linthgebiet mit 27678 Stimmen nicht nur von
allen Kandidierenden am meisten Stimmen, sondern als Frau auch das
beste Ergebnis im Kanton. Auf René Bühler (SVP Schmerikon)
entfielen 25425 Stimmen, auf Jakob Büchler (CVP Schänis)
19672 Stimmen und auf Jakob Huber (CVP, Kaltbrunn) 14070 Stimmen.
Seit 1999, nach dem Rücktritt von Josef
Kühne (CVP, Benken), ist das Linthgebiet in Bern nicht mehr
vertreten. "Wenn das Gedankengut und der Wille der 58 000
Einwohner im Linthgebiet, wieder in Bern vertreten zu sein, bei
den kommenden Nationalratswahlen konsequent umgesetzt werden, bestehen
gute Chancen, einen von den zwei frei werdenden Sitzen im südlichen
Kanton für uns im See-Gaster zu gewinnen," ist Marianne
Steiner überzeugt.
Der Vizepräsident der SVP-Ortspartei
Kaltbrunn, Ernst Frischknecht, stellte das umfangreiche politische
Schaffen von Kantonsrätin Marianne Steiner vor. Die Sicherheit,
Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie bessere Rahmenbedingungen
für Unternehmen und Landwirtschaft zählen zu den persönlichen
politischen Schwerpunkten der Kandidierenden.
Als SVP-Ortsparteipräsident von Schmerikon
gab Kantonsrat René Bühler gleich selber Einsicht in
seine berufliche und politische Tätigkeit. Der persönliche
politische Leitspruch des diplomierten Klärwerkmeisters heisst:
Es gibt nichts, wo nicht geht. Im Falle einer Wahl will er primär
die Bürgerrechte vertreten und darauf drängen, dass diese
umgesetzt werden. Ganz besonders liegen ihm die Forderung und das
Wohl des Linthgebiets und des Kantons St. Gallen am Herzen.
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