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Komitee „Stopp Luchs-Versuchsprojekt“
| Marianne Steiner, Kantonsrätin
SVP, Kaltbrunn |
Tel. 055 283 23 55
Fax 055 283 37 33
info@mariannesteiner.ch
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| Elmar Bigger, Nationalrat SVP, Vilters |
Tel. 081 – 302 26 91
Fax 081 – 302 26 89 |
| Toni Brunner, Nationalrat SVP, Ebnat-Kappel |
Tel. 071 – 993 16 04
Fax 071 – 993 39 53 |
| Werner, Revierpächter Rüttiberg-Speer,
Schänis |
Tel. 055 – 615 24 38
Fax 055 – 615 24 38 |
Stopp der Geldverschleuderung
Der Grosse Rat hat in der November-Session
2000 dem Luchsprojekt unter Namensaufruf mit 90 JA zu 74 NEIN bei
2 ENTHALTUNGEN dem Luchsprojekt zugestimmt. Es handelt sich um ein
Versuchsprojekt für eine feste Dauer von drei Jahren und gilt
mindestens bis zum 31. Dezember 2003. Bereits sind sechs Luchse
vom Staat mit Sender ausgerüstet und angesiedelt worden.
Eine weitere Ansiedlung von zwei bis drei
Luchsen hat die Regierung am 17. Januar 2002 beschlossen und ist
im Herbst/Winter 2002 geplant. Luchse sind Raubkatzen, reissen bekanntermassen
Wild und Nutztiere und verursachen die damit verbundenen Schäden.
Sie sind in der Schweiz kaum akklimatisiert. Ueberdies sind mit
solchen Ansiedlungen erhebliche Kosten verbunden. Ich erinnere an
die Ueberwachung der Tiere und Uebertragung via Internet, Suchflüge
mit einem Flächenflugzeug, wenn Luchse ihre Sender verloren
haben etc.
Allein im Jahr 2001 hat der Bund für
das Luchs-Projekt drei Millionen Franken aufgewendet, dies obwohl
die Bundesfinanzen in einem katastrophalen Zustand sind. Der Staat
lebt seit langem weit über seine Verhältnisse. Es ist
höchste Zeit, dass er sich wieder auf seine Kernaufgaben konzentriert
und aufhört damit, Geld für unnötige Projekte zu
verschleudern.
Mit dieser Petition sollen Regierung und
Parlament aufgefordert werden, das Versuchsprojekt Luchs, das jährlich
mehrere Millionen Franken verschlingt, zu beenden. Der Staat hat
genug andere Aufgaben wahrzunehmen, als eine aktive Luchsansiedlung
aus Steuergelder zu finanzieren. Wir fordern Regierung und Parlament
daher auf:
- keine weiteren Luchse mehr auszusetzen,
- den Vertrag für das bestehenden
Luchs-Versuchsprojekt fristgerecht per 31. Dezember 2003 zu kündigen,
- fortan den Staatshaushalt, das
Wild und die Nutztiere zu schonen und auf jegliche Luchs-Versuchsprojekte
zu verzichten.
Mit dieser Petition sollen Bürgerinnen
und Bürger endlich die Möglichkeit erhalten, zum Luchsprojekt
Stellung zu beziehen. Bis jetzt hat die Regierung und das Parlament
dies verordnet und die Bevölkerung ist einfach übergangen
worden. Wir können und wollen uns gegen dieses Diktat von oben
wehren und sind überzeugt, dass viele Bürgerinnen und
Bürger unsere Ansicht teilen. Ziel ist es innerhalb der Monate
April und Mai viele Unterschriften zu erhalten, damit die Regierung
unserer Forderung nachkommen muss.
Der Kanton St. Gallen hat Pionierarbeit
für das Versuchsprojekt Luchs geleistet – der Kanton
St. Gallen soll auch jetzt Pionierarbeit beim Ausstieg aus dem Versuchsprojekt
Luchs leisten .
Das wiederum hat Signalwirkung bei den anderen
Kantonen und insbesondere beim Bund, der diese verfehlte Politik
endlich ändern muss. Wir haben eine wunderschöne Heimat,
auf die wir stolz sind, die wir lieben und weiter hegen und pflegen.
Wir wollen keine Raubkatzen, schon gar nicht staatlich verordnete
Raubkatzen, die den gesamten Zyklus aus dem Ruder bringen.
KR Marianne Steiner, Kaltbrunn
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