Home - Marianne Steiner, Politikerin
  home       Marianne Steiner       Medien Übersicht       22. Linth-Tour (Archiv 2001)

 

Interview mit Irene Riget über das grosse Interesse an der Linth-Tour,
Südostschweiz vom 26. Januar 2001

Steckbrief
Name: Steiner-Leuzinger Marianne
Wohnort:

Kaltbrunn

E-Mail: info@mariannesteiner.ch
Geboren: 22.03.1950, keine Geschwister
Familie: 2 Kinder, 29-jährige Tochter, 26-jähriger Sohn
Beruf: Treuhänderin, Inhaberin eines Treuhandbüros für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) und Landwirtschaftsbetriebe
Hobby: Wandern, Ski- und Velofahren, Joggen
Heutige Funktion: SVP-Kantonsrätin

„Engagement, das begeistert“

Der 22. Anlass der Linth-Tour steht vor der Türe. Sie waren als Besucherin immer dabei, was verbindet Sie mit der Landwirtschaft?

Ich bin mit Leib und Seele Patriotin und fühle mich mit unserem Land und unserem Volk eng verbunden. Schon als kleines Mädchen hatte ich die Möglichkeit mit meinen Eltern die Schönheiten der Berge und der Natur kennenzulernen. Ich freue mich jetzt schon wieder auf den Sommer, wo ich zusammen mit meinem Mann Paul von einer Alp zur anderen wandere und die Aelpler in unserem schönen Linthgebiet besuchen kann. Dazu kommt natürlich, dass ich geschäftlich mit der Landwirtschaft verbunden bin, für sie Buchhaltungen und Steuererklärungen erledige und somit auch ihre Sorgen und Nöten kenne.

Welche Erfahrungen haben Sie an den Veranstaltungen gemacht?

Die Pressekonferenz vom 7. April 2000 an der das Projekt Linth-Tour vorgestellt worden ist, hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Das grosse Engagement der verschiedenen Bauern-Familien hat mich motiviert, jeden Anlass zu besuchen und ich muss sagen, ich bin begeistert, wie alle mit viel Einsatz, Freude und Liebe am Beruf die Anlässe organisiert haben. Gleichzeitig ist den Konsumentinnen und Konsumenten die Gelegenheit geboten worden, sich über die Landwirtschaft näher informieren zu lassen und natürlich auch von den Produkten zu kosten. Die Linth-Tour scheut auch nicht, neue Wege zu gehen, Landwirtschaft und Gewerbe zu vereinen, wie z.B. im Bildhaus auf dem Ricken, wo eine Landhaus – Modeschau präsentiert wurde.

Findet Ihrer Meinung nach eine Annäherung zwischen dem Bauern als Produzenten und dem Konsumenten statt.

Ja, das haben an all den Linth-Tour-Anlässen die vielen Besucherinnen und Besucher bestätigt und ist gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig. Das Image muss stets gepflegt und die einheimischen Produkte den Konsumentinnen und Konsumenten näher gebracht werden. Dies ist nach meiner Ansicht gut gelungen.

Was ist Ihnen an all den bisherigen Anlässen speziell aufgefallen?

Der immense Einsatz aller Organisatoren und Beteiligten und die liebevolle Präsentation der Bauernbetriebe mit ihren eigenen Produkten. Jeder Anlass hatte eine ganz persönliche Note.

Ziel des Vereins „Linth-Tour“ ist es, Produkte und Dienstleistungen aus der ganzen Region Linthgebiet unter einer Dachmarke zu schützen. Geben Sie der Marke „Linth-Tour“ eine Chance?

In Anbetracht der heutigen BSE-Krise ist es als Verbraucher und Verbraucherin sehr wertvoll und auch beruhigend, wenn man weiss woher die Produkte kommen, wie sie verarbeitet worden sind und wo man sie einkaufen kann. Ich begrüsse die direkte Zusammenarbeit der regionalen Landwirtschaft, der Gewerbebetriebe wie Käsereien und Metzgereien und des Gastgewerbes. Dem neu gegründeten Verein gratuliere ich und wünsche ihm dazu viel Erfolg. Ich bin überzeugt, dass mit dem gleichen Engagement und mit vereinter Zusammenarbeit aller Beteiligten dies eine Chance hat.

Welchen Ratschlag würden Sie einem Bauern geben, seine Produkte besser zu vermarkten?

Es ist nicht allen Bauern möglich, ihre Produkte direkt oder via regionalen Metzgereien zu vermarkten, sodass sie auf die Abnahme der Grossverteiler angewiesen sind. Diese wiederum bestimmen und drücken den Preis. Die BSE-Krise hat aber aufgezeigt, dass Konsumentinnen und Konsumenten sensibler und beim Kauf kritischer geworden sind. Einheimische Qualitätsprodukte sind das A + O für diese sich zu werben lohnt.

Persönliche Frage: Kaufen Sie direkt beim Produzenten ein, wenn ja, aus welchen Gründen?

Bei den Linth-Tour-Anlässen benutze ich jeweils gerne die Gelegenheit, Produkte direkt vom Hof einzukaufen. Zu meinen Kochgerichten gehört aber auch jeweils ein gutes Stück Fleisch, das ich indirekt bei den Bauern durch die regionalen Metzgereien einkaufe. Ich habe einfach mehr Vertrauen in die regionalen Qualitätsprodukte.

Essen Sie noch Rindfleisch, nach dem ganzen BSE-Skandal?

Ja, darauf will ich nicht verzichten, aber bevorzugt aus regionaler Produktion.

nach oben

 

 

 

 

Grosses Interesse an der 22. Linth-Tour
Neue St. Galler Kantonsverfassung
Was ist zu halten von der Neuen?
Kein butterweicher Polit-Stuss
SVP-Pressekonferenz/ Familienpolitik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aktualisiert 11.02.2005